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Liberale kritisieren „Wirrwarr“ in der Kulturpolitik |
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Donnerstag, 4. Februar 2010 |
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Der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Thiele kritisiert die Vorgehensweise des Verwaltungsvorstandes in der Kulturpolitik:
„Seit 1 ½ Jahren herrscht ein heilloses Durcheinander im Kulturbereich. Ursprünglich sollte ein nachhaltiges Konzept entwickelt werden. Während zunächst ein externer Fachmann mit dieser Aufgabe betraut war, wurde während des Verfahrens dann plötzlich ein verwaltungseigenes Strategiepapier zur Kulturausrichtung in der Stadt der Politik vorgelegt.
Dieses enthielt Kürzungen einzelner Kultureinrichtungen mit weitreichenden Folgen für diese Institutionen, ohne das mit den Betroffenen im Vorfeld gesprochen wurde. Die öffentliche Kritik der Kulturträger ist deshalb verständlich und berechtigt.
Die Aussage der Kulturdezernentin in der NOZ vom 02.02.2010 „Wir machen in Osnabrück nichts Neues mehr“ ist ein Schlag ins Gesicht für viele etablierte Kultureinrichtungen. Wenn dann die fehlende Kommunikation seitens der Verwaltung und die Aufgeregtheit einzelner Kulturträger als lebendige Diskussion um Zukunftsfragen dargestellt wird, ist das eine Frechheit.“
„Wir werden uns nicht daran beteiligen, kleine Kulturträger kaputtzusparen“, ergänzt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Herbert Staben.
„Sparpotential sehen wir in der Kulturverwaltung durch Zusammenlegung von städtischen Kultureinrichtungen. Wir favorisieren eine Konzentration der Museumslandschaft am Standort Kulturhistorisches Museum. Das Konzept der Dominikanerkirche möchten wir überarbeitet haben und in die neue Museumslandschaft überführen. Auch wollen wir die Leitungsebene im Kulturbereich anpassen. Diese Maßnahmen werden Synergien erzeugen, die Qualität erhöhen und gleichzeitig Kosten sparen“, so Thiele.
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