Logo FDP Osnabrück

134 neue Sozialwohnungen in der Dodesheide: FDP/UWG begrüßt Landesmodell – und mahnt zur Selbstkritik der Stadt

Die FDP/UWG-Gruppe begrüßt, dass die Landeswohnungsgesellschaft „Wohnraum Niedersachsen“ 134 geförderte Wohnungen im Stadtteil Dodesheide erwerben und durch einen privaten Bauträger realisieren lassen wird.
„Das Modell des Landes ist vorbildlich. Schlank, effizient und effektiv und ohne aufgeblähte Strukturen wie bei der WiO“, erklärt Oliver Hasskamp, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP/UWG und Oberbürgermeisterkandidat der FDP.
Ein deutlicher Kontrast zur städtischen Wohnungsgesellschaft Wio, die bereits rund 30 Prozent ihres Eigenkapitals verbraucht hat, ihrem Ziel von 1.000 neuen Wohnungen bis 2030 weit hinterherhinkt und nun mit einem Zinserlass von 400.000 Euro durch die Stadt gestützt werden muss.
„Die von der Ratsmehrheit Grüne/SPD/Volt propagierte Erfolgsstory ist ausgeblieben – genau wie von uns vorausgesagt“, so Dr. Thomas Thiele, Gruppenvorsitzender. „Die Stadt läuft teuren Doppelstrukturen hinterher und belastet parallel dazu die ohnehin strauchelnden Stadtwerke mit weiteren Geschäftsfeldern.“
Wulf-Siegmar Mierke zieht das Fazit: „Weniger Bürokratie, mehr Wirkung: Das muss endlich auch die Maxime der städtischen Wohnungspolitik werden.“
Die FDP/UWG fordert daher eine ehrliche Bilanz der WiO und eine grundlegende Neuausrichtung der städtischen Wohnungspolitik: weg von kostspieligen Eigenstrukturen, hin zu schlanken Modellen mit privaten Partnern, so wie es das Land Niedersachsen mit der Wohnraum Niedersachsen bereits erfolgreich vorlebt.