FDP begrüßt Hinweis der EU-Kommission zum A33-Lückenschluss
Die FDP im Osnabrücker Stadtrat begrüßt den Hinweis der EU-Kommission in Brüssel, dass der Lückenschluss der A33 gebaut werden darf. Es handelt sich um ein 9 Kilometer langes Autobahnstück nördlich von Osnabrück. Die Stellungnahme der EU-Kommission bedeutet, dass das Genehmigungsverfahren jetzt weiterlaufen kann. Damit ist ein wesentliches Hindernis für das Projekt ausgeräumt.
„Wir haben in zahlreichen Pressemitteilungen immer wieder betont, dass wir diesen Lückenschluss unbedingt brauchen. Er ist entscheidend, um überregionalen Verkehr aus der Stadt Osnabrück herauszuhalten“, erklärt Oliver Hasskmap, stadtentwicklungspolitischer Sprecher. „Der Hinweis der EU-Kommission bestätigt unsere Haltung. Wir unterstützen den Lückenschluss ausdrücklich und erwarten nun eine zügige Umsetzung.“
Der Durchgangsverkehr belaste derzeit Straßen und Anwohnende in der Stadt. Eine vollständige A33 würde die Innenstadt und die Wohnquartiere spürbar entlasten, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Luftqualität verbessern. Auch für die Wirtschaft in der Region sei die Anbindung von großer Bedeutung.
Die Forderung nach dem Lückenschluss kommt dabei nicht nur aus der Politik. Auch die Bürgerinitiative in Nahne setzt sich dafür ein. Sie hat zudem im Zusammenhang mit der geplanten Sechsspurigkeit der A30 verschiedene Verbesserungs- und Lösungsvorschläge gemacht. „Diese Vorschläge funktionieren aber alle nur dann, wenn der Lückenschluss der A33 kommt“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Thiele. „Das zeigt einmal mehr, dass der Lückenschluss der A33 die Grundlage für jede tragfähige Verkehrslösung in der Region ist.“
Die FDP wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Projekt zügig und im Einklang mit den geltenden Vorgaben vorangebracht wird.