FDP/UWG unterstützt die Idee der neuen Stadtbibliothek „Haus des Wissens“
Die FDP/UWG begrüßt die Initiative für ein „Haus des Wissens“ als eine moderne, frei zugängliche Stadtbibliothek für Bildung, Begegnung und digitale Teilhabe mitten in Osnabrück. Vertreter des Initiativkreises haben der Gruppe kürzlich das Konzept vorgestellt. „Das Haus des Wissens ist keine Luxusausgabe, sondern eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt der Gruppenvorsitzende Dr. Thomas Thiele. „Eine Stadt wie Osnabrück, die ein Oberzentrum bleiben will, braucht einen Ort, der allen Menschen offensteht und das unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft. Wir sind die erste Ratsgruppe, die sich klar zu diesem Vorhaben bekennt, und wir laden andere ein, es uns gleichzutun.“
Oliver Hasskamp, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP/UWG, hält die Kritik der Verwaltung an der Erreichbarkeit des vorgeschlagenen Standorts an der Hakenstraße 10 für nicht nachvollziehbar: „Der Standort liegt im Herzen der Innenstadt, direkt an der Bushaltestelle Nikolaizentrum. Es gibt Parkhäuser in unmittelbarer Nähe und der Standort ist per Rad aus weiten Stadtteilen in wenigen Minuten erreichbar. Wer hier Erreichbarkeitsprobleme sieht, muss erklären, welchen Standort er sich stattdessen vorstellt. Dabei würde eine lebendige Stadtbibliothek genau die Strahlkraft entfalten, die die durch Leerstände gefährdete Altstadt dringend braucht.“
Wulf-Siegmar Mierke ergänzt: „Ein kostenlos zugänglicher Ort, der Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zusammenbringt ist genau das, was unsere Innenstadt braucht.“ Die Gruppe appelliert an die Verwaltung, die Finanzierungschancen durch aktuelle Förderprogramme von Bund und Land ernsthaft zu prüfen und das Projekt nicht durch vorschnelle Standortablehnungen zu blockieren. Das Schulgebäude steht ab 2028 leer und befindet sich im Eigentum der Stadt. „Osnabrück hat die Chance auf ein echtes Leuchtturmprojekt“, so Thiele. „Die sollten wir nicht verspielen.“