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Lückenschluss A 33 vor Ausbau A 30

„Ein Ausbau der A30 ohne den vorherigen Lückenschluss der A33 wird den Verkehr in und um Osnabrück zusätzlich massiv belasten. Ohne diese Entlastungswirkung droht der Stadt Osnabrück ein immenser Verkehrskollaps. Deshalb ist für uns klar: Priorität hat der Lückenschluss der A33. Erst danach darf der Ausbau der A30 folgen“, erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Gruppe FDP/UWG im Osnabrücker Stadtrat, Oliver Hasskamp
Diese langjährige Forderung der Gruppe wurde von Vertretern der Interessengemeinschaft A 30 e.V. Ebenfalls vertreten. Herr Dr. Kritzler von der IG A 30  stellte den Mitgliedern der FDP/UWG-Gruppe die Planungen zum Ausbau der Autobahn A 30 und die Forderungen und Ideen der Interessengemeinschaft vor.
Wir schätzen das Engagement der Interessengemeinschaft sehr. Sie bringt wichtige Impulse für die Verkehrsinfrastruktur unserer Region ein. Die Vorschläge zum Ausbau der A30 sind gut durchdacht und verdienen unsere volle Unterstützung“, sagt Dr. Thomas Thiele, Gruppenvorsitzender der FDP/UWG.
Beim Ausbau der A30 müsse der Lärmschutz oberste Priorität haben. Die Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Bereichen seien bereits jetzt einer extremen Lärmbelastung ausgesetzt.
„Schon der heutige Verkehr auf der A30 stellt für die Menschen in den angrenzenden Wohngebieten eine enorme Belastung dar. Ein Ausbau darf diese Situation nicht weiter verschärfen, sondern muss sie spürbar verbessern. Wirksamer Lärmschutz ist daher für uns eine zwingende Voraussetzung für jedes Ausbauvorhaben“, so Hasskamp und Thiele.
Die Gruppe FDP/UWG werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Reihenfolge sowie die Berücksichtigung eines konsequenten Lärmschutzes bei den zuständigen Stellen auf Landes- und Bundesebene entsprechend eingebracht werden.

Lückenschluss A33